Mission Schwalbenschwanz

von Karin Stenz am 27. November 2019
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Als „Rüebliraupe“ wurde er im September zu uns gebracht und verpuppte sich bereits nach einem Tag. Dann ging Nichts mehr… wir erkundigten uns, ob dies normal sei und erfuhren, dass er möglicherweise den „Winterschlaf“ macht. Genau konnte man es uns aber auch nicht sagen. Da er sowohl aus dem ersten als auch vom zweiten Zyklus stammen könnte…

Aber Verwandlung und Entfaltung brauchen Geduld und Zeit. Wir stellten das kleine Terrarium an einen ruhigen Platz. Nach einigen Wochen sagte ein Schüler, dass sich die Puppe verändert habe. Sie sei heller geworden…

Am Montagmorgen, sah die „Besitzerin“ ihn dann als erstes. Einen geradezu perfekten Schmetterling-rührend in dieser zarten Schönheit.

Die Kinder waren sofort in heller Aufregung. Er wurde abgezeichnet und Orangen wurden gekauft, damit er essen konnte. Aber eigentlich waren wir auch traurig. Hätten wir doch an den Winterschlaf geglaubt und ihn in den Garten gestellt. Nun war er geschlüpft und würde draussen sterben oder drinnen unglücklich sein.

Eine Lösung für dieses zarte Wesen musste gesucht werden. Fündig wurden wir dann mit dem botanischen Garten in St. Gallen. Die Dienstagnachmittagsgruppe machte sich dann mit Niklas und mir auf den Weg und brachte den kleinen Freund in sein neues Zuhause.

Laut den letzten Angaben hat er sich bereits eingelebt und Freunde für ihn sind von einer anderen Schulklasse aus St. Gallen unterwegs.