Die Scuola Vivante im Ballettfieber

Posted von on Sep 20, 2013 in Allgemein | keine Kommentare
Die Scuola Vivante im Ballettfieber

Wie lässt sich Mathematik einfach und interessant im Alltag anwenden?

Ich tanze in meiner Freizeit Ballett. Um meine Vorstellung von Geometrie zu vermitteln und das Verständnis der Schüler zu fördern, gab es letzte Woche eine  Einführung in Ballettechnik und deren Mathematik dahinter.

Den Schülern erklärte ich wie man in geometrischen Formen denkend eine perfekte Haltung erlangt und sich somit die einzelnen Positionen und Bewegungen im Ballett (und im Sport allgemein) besser merken kann.

Wie fühlt sich mein Körper bei welcher Position wie an? In welchen Winkeln und geometrischen Formen muss ich denken, um die gewünschte Position zu halten? Mit welcher gedachten Luftlinie kann ich mich auf die bevorstehende Bewegung, z.B. Drehung, besser vorbereiten? Der Kopf dirigiert den Körper, durch die Gedanken steuert man die Bewegungen, so dass das psychische und physische in Balance sind. Dieser Grundsatz wird beim Sport vielfach nicht genug Bewusstsein geschenkt.

Das Bewusstsein des eigenen Körpers und seiner Körperteile im Raum lässt sich mit dieser Methode auf den Alltag übertragen und gibt einem eine gute Haltung und ein neues selbstbewusstes Körpergefühl im Verhältnis zum Raum, zu anderen Mitmenschen und sich selbst. Ich hoffe, dass ich ein paar mit dem Ballettfieber  anstecken konnte!

Martina Morger, Schulassistentin

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